1. Nehmen Sie zu folgender Behauptung Stellung:
Es ist richtig, dass mit steigendem Lohnniveau die Substitution von Arbeitskraft
durch Maschinen in allen Wirtschaftszweigen zunehmen muss.
2. Situation
In der Volkswirtschaft des Landes X sind im Ablauf des Jahres 2007 durchschnittliche
Lohn- und Gehaltserhöhungen von 3 % zu verzeichnen. Trotzdem kommt es zu
keiner Verbesserung der Einkommenssituation der abhängig Beschäftigten.
Führen Sie kurz zwei mögliche Ursachen für diesen Tatbestand auf.
3. „Mit steigendem Zinssatz für Fremdkapital sinkt (auch bei einem ausschließlich mit
Eigenkapital finanzierten Unternehmen) der Unternehmergewinn im engeren
Sinne.“
Diese Behauptung ist:
richtig
falsch
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung.
4. Folgende Zahlen wurden vom Statistischen Bundesamt für die Bundesrepublik
Deutschland im August 2014 herausgegeben. Sie geben das zur Verfügung stehende
Einkommen und den privaten Konsum wieder. Es handelt sich bei den angegebenen
Zahlen jeweils um Milliarden Euro.
[Tabelle]
a) Vervollständigen Sie die Wertetabelle. Runden Sie die Werte der Tabelle dabei
bitte kaufmännisch auf zwei Dezimalstellen. Tipp: der Einsatz von Excel wird Ihnen
die Rechenarbeit abnehmen …
b) Überprüfen Sie, ob die anhand dieser Werte ableitbare Konsumfunktion dem
fundamental-psychologischen Gesetz nach Keynes entspricht.
5. In der makroökonomischen Betrachtung einer Volkswirtschaft sind folgende Größen
identifizierbar:
• ein einkommensunabhängiger Konsum in Höhe von 25
• eine gleichbleibende marginale Konsumquote von 0,8
• zinsunabhängige Investitionen in Höhe von 40
a) Stellen Sie die konkreten Einkommensentstehungs- und Einkommensverwendungsgleichungen
auf.
b) Ermitteln Sie rechnerisch das Gleichgewichtseinkommen auf dem durch die obigen
Daten beschriebenen Gütermarkt.
c) Geben Sie den Betrag an, der von den Haushalten bei Vorliegen des Gleichgewichtseinkommens
gespart wird.
d) Der Sektor der Unternehmen beschließt, dauerhaft für 20 Geldeinheiten mehr
(zinsunabhängig) zu investieren. Errechnen Sie den dadurch langfristig erzielten
Einkommenssteigerungseffekt.